Bitterfeld-Wolfen: Bürgerhaushalt im Rahmen des OB-Wahlkampfes in Diskussion
Die amtierende Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, Petra Wust, hat im Vorfeld der anstehenden Wahl am 08.11.2009 angekündigt, sie möchte im Falle ihrer Wiederwahl einen Bürgerhaushalt einführen – so berichtet die Mitteldeutsche Zeitung:
Diese Anfänge sollen in einem so genannten Bürgerhaushalt gipfeln, bei dem die Einwohner mit diskutieren können, wofür die zur Verfügung stehenden Finanzen ausgegeben werden sollen. Von der Einbeziehung der Bevölkerung erhofft sich die Oberbürgermeisterin Petra Wust ein „ganz anderes Verhältnis zu den Projekten und Vorhaben mit ihren Vor‑ und Nachteilen“.
Bitterfeld Wolfen erhält in der Karte den Status „D“. (“D“ = Diskussion: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird in der Kommune diskutiert. Der Bürgerhaushalt wird z.B. von einer Partei oder einer nicht-staatlichen Organisation eingefordert. Die Einführung ist oft umstritten. Ein Ratsbeschluss zur Einführung liegt nicht vor.)
