Hürth: Bürgerhaushalt ausgewertet
Die Anfang des Jahres von der Stadt Hürth durchgeführte Befragung zum Haushalt ist beendet und wurde inzwischen von der Stadt ausgewertet. Die Beteiligung ist allerdings insgesamt gering ausgefallen wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet. Insgesamt 204 Bürgerinnen und Bürger machten mit – 179 davon im Internet.
Insgesamt zählte die Stadt 204 ausgefüllte Fragebögen. Die meisten Bürger nutzten dafür das Internet, 25 hatten auf Papierfragebögen Stellung bezogen. Die Beteiligung der Männer war dabei doppelt so groß wie die der Frauen, allerdings waren alle Altersgruppen vertreten.
Gefragt wurden die Bürger, an welchen Stellen die Stadt sparen soll – der aktuelle Haushaltsplan sollte so von den Bürgern bewertet und ergänzt werden.
Der Haushalt der Stadt war dabei in 14 Produktbereiche eingeteilt worden. Nicht sparen solle die Stadt nach Ansicht der Mehrheit der Befragten bei der Kinder‑ und Familienhilfe, bei Schulträgeraufgaben sowie im Bereich Sicherheit und Ordnung. Für weniger wichtig hingegen sahen die meisten die Entwicklung neuer Wohngebiete sowie die Stadtplanung. Auch bei der Sportförderung sah eine Mehrheit noch Einsparmöglichkeiten.
Zum Umgang mit den Ergebnissen heißt es wenig konkret: „Die Ergebnisse sollen als Meinungsbild mit in die Haushaltsberatungen einfließen.“ Auch auf den Seiten der Stadt sind (noch?) keine weiteren Informationen zum Umgang mit den Ergebnissen und der Rechenschaft zu finden.
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